Über uns
Die Geschichte des Vereins «Sag NEIN zu Drogen»
Wie so vieles kam auch der Slogan «Sag NEIN zu Drogen» aus den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer aus Hollywood.
Nun aber zurück an den Anfang, den 31. Oktober 1986, in die Akademie für Fernsehkünste und -wissenschaften. Die damalige Firstlady Nancy Reagan appellierte an die Künstler mit den Worten: «Ich kam heute hierher, mit der Bitte an Euch, nicht länger passiv zu sein. Ich kam mit der Bitte, mir dabei zu helfen, gegen Drogenmissbrauch zu kämpfen. Ihr seid kreative Leute. Ihr seid die natürlichen Feinde von Drogen, da Drogen die Kreativität zerstört. Sie töten Gefühle. Sie töten das Denkvermögen. Sie töten alles, was Ihr verkörpert.»
Der Schauspieler Jeff Pomerantz und der Musiker Jeff Scott entschlossen sich daraufhin, der Bitte auch Taten folgen zu lassen. Sie initiierten deshalb die Kampagne «Hollywood says no to drugs - yes to life» (Sag NEIN zu Drogen - JA zum Leben) und sammelten Unterschriften für eine Solidaritäts- erklärung zugunsten der Gesundheit und Drogenfreiheit.
Die Kampagne stiess auf sehr grosses und positives Echo und so fand sie auch den Weg in die Schweiz.
Präsidium
Präsidentin
Monika Bürkli
Auf Nällen 6
6206 Neuenkirch
Tel. 041 469 60 70
Fax 041 469 60 78
Vizepräsidium
Kurt Wicki
Magdenerstrasse 2
4310 Rheinfelden
Tel. 061 833 10 75
Der Verein
Ein paar engagierte Leute nahmen 1990 diese Herausforderung an und begannen in den grösseren Schweizer Städten die Fakten über Drogen an Informationsständen zu verbreiten. Bald folgten Vorträge in Schulen und Vereinen über die Gefahren des Drogenkonsums. Benefizveranstaltungen wurden organisiert und der Reinerlös Präventions- und Entzugsprojekten zugeführt.
Nach unermüdlichem Einsatz seit 1990 schauen wir mit Genugtuung auf die geleistete freiwillige Arbeit zurück, Hunderttausende von verteilten Handzetteln und Broschüren, Abertausende von wertvollen Gesprächen und Kontakten, die Ausgangspunkt für ein neues Verständnis von Drogen oder zumindest einer kritischeren Betrachtung dieser psychischen Krücken wurden aber auch zu überzeugter Drogenabstinenz führten. Viele Süchtige konnten wir zudem an Therapieplätze vermitteln und von einigen wissen wir, dass sie heute ein drogenfreies, sinnerfülltes Leben führen. Wir wissen natürlich, dass dies noch immer zu wenig ist und deshalb werden wir unsere Anstrengungen noch ausweiten und effizienter gestalten. Diese neue Website gibt Ihnen und uns die Möglichkeit, Informationen über Entwicklungen, Auswirkungen und Daten rund um das Thema Drogen weiterzuleiten. Die Vereinsleitung als auch die vielen Aktiv- und Passivmitglieder freuen sich über Ihre Kommunikation, sei es Ihre Frage, Anregung oder Mitteilung und ermutigt Sie, Ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen.